Die Klausel im Mietvertrag: Darf ich selbst renovieren oder muss gleich der Malermeister kommen….?

Es kommt nun ganz darauf an, wie handwerklich geschickt Sie sind!

Immer wieder finden sich in alten und neueren Mietverträgen Klauseln, die dem Mieter gebieten er sei verpflichtet die „Schönheitsreparatur“, also das Anstreichen oder Tapezieren der Decken und Wände……“ausführen zu lassen“…

Eine solche Klausel ist unwirksam!

(Bundesgerichtshof, Urteil vom 9 Juni 2010, AZ: VIII ZR 294/09 (beispielsweise in der Zeitschriften WuM 2010, 476).

Dem Mieter wird mit einer solchen Einschränkung die Möglichkeit der Selbstvornahme genommen.

Auch muss nach Ansicht des Oberlandesgerichts Stuttgart beim Auszug nicht gleich „fachmännisch renoviert“ werden – durch ein Maler-Unternehmen oder Anstreicher.

„Fachmännisch“ ist nicht geschuldet, wohl aber „fachgerecht“.

Der Mieter in der Wohnung darf also selber wieder ran, sofern er sich „fachgerecht“ verhält.

Das bedeutet: Es ist eine Renovierungsleistung von „mittlerer Art und Güte“ geschuldet. Doch Vorsicht, Pfusch muss wiederum der Vermieter nicht dulden.

Hier gilt es eine sinnvolle Absprache zu treffen.

Es kommt sehr auf den Einzelfall, Alter und Zustand der Wohnung an.

Werden sich die Mieter und Vermieter über die Schönheitsreparatur gar nicht einig, geht der Streit vor den Gerichten los – mit Hilfe von Gutachtern und Sachverständigen.

Die Klausel im Mietvertrag: Darf ich selbst renovieren oder muss gleich der Malermeister kommen….? Es kommt nun ganz darauf an, wie handwerklich geschickt Sie sind! Immer wieder finden sich in alten und neueren Mietverträgen Klauseln, die dem Mieter gebieten er sei verpflichtet die „Schönheitsreparatur“, also das Anstreichen oder Tapezieren der Decken und Wände……“ausführen zu lassen“…   Eine solche Klausel ist unwirksam! (Bundesgerichtshof, Urteil vom 9 Juni 2010, AZ: VIII ZR 294/09 (beispielsweise in der Zeitschriften WuM 2010, 476).   Dem Mieter wird mit einer solchen Einschränkung die Möglichkeit der Selbstvornahme genommen.   Auch muss nach Ansicht des Oberlandesgerichts Stuttgart beim Auszug nicht gleich „fachmännisch renoviert“ werden – durch ein Maler-Unternehmen oder Anstreicher. „Fachmännisch“ ist nicht geschuldet, wohl aber „fachgerecht“. Der Mieter in der Wohnung darf also selber wieder ran, sofern er sich „fachgerecht“ verhält. Das bedeutet: Es ist eine Renovierungsleistung von „mittlerer Art und Güte“ geschuldet. Doch Vorsicht, Pfusch muss wiederum der Vermieter nicht dulden. Hier gilt es eine sinnvolle Absprache zu treffen. Es kommt sehr auf den Einzelfall, Alter und Zustand der Wohnung an. Werden sich die Mieter und Vermieter über die Schönheitsreparatur gar nicht einig, geht der Streit vor den Gerichten los – mit Hilfe von Gutachtern und Sachverständigen.

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