Der Versuch den „Werklohnanspruch“ schneller als 3 Jahre verjähren zu lassen ist gescheitert…. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 6. Dezember 2012 – VII ZR 15/12
 
Ein Auftraggeber (AG) stellt in einem Bauvertrag in den Allgemeine Geschäftsbedingung sinngemäß folgende Klausel: Die Verjährungsfrist für den Werklohnanspruch des Auftragnehmers (AN) beträgt zwei (2) Jahre Diese Frist wurde verkürzt und ist damit unwirksam sagt der BGH, weil der AN unangemessen benachteiligt wird (Grundsatz von Treu und Glauben, § 242 BGB).
 
Es sei kein Interesse des AN erkennbar, die eine solche Verkürzung rechtfertigt.
 
Das gesetzliche Leitbild seien 3 Jahre (Vorschrift des § 195 BGB). http://lexetius.com/2012,5843 http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=62671&pos=0&anz=1 Prof. Dr. Hoeren aus Münster verweist in seinem Email-Newsletter (INFOLAW-L) darauf, dass dies auch für Softwareentwickler und die Programmierbranche interessant ist – weil es für Softwareerstellungsverträge wichtig werden kann.

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