Mietbürgschaft

Eltern, die freiwil­lig einspringen haften ggf. unbe­grenzt

Die Mietbürgschaft: Springen Eltern ihren Kindern zu Hilfe, sollte bei Zahlungsschwierigkeiten eine Kündigung der Wohnung drohen, tun sie dies üblicherweise frewillig und müssen dann auch für eine Summe jenseits der Grenze von 3 Monats-Kaltmieten haften. So kann man es aus der Entscheidung des BGHs zum Thema Mietbuergschaft herauslesen.

Urteil BGH AZ VIII ZR 379/12

Eigentlich sieht das Gesetz vor, dass eine Sicherheit oder Kaution auf eine Höhe von maximal 3 Monatsmieten festgelegt bleibt. Damit ist die Kaltmiete (§ 551 BGB) ohne die jeweiligen Nebenkosten gemeint.

Ausnahme: Die Eltern haften freiwillig für mehr….

Als Bürge dürfen natürlich auch ältere Geschwister, Onkel, Tante oder Großeltern auftreten.