• Einwohnermeldeamt
    Informieren Sie das Einwohnermeldeamt über ihren Umzug. Das geschieht meist schon mit einer Online-Vorbereitung und geht dann schneller.
  • Strom, Wasser und Gas
    Sie sollten sowohl als Mieter oder Vermieter umgehend nach dem Umzug den Stadtwerken, bzw. dem lokalen Versorgern die Zählerstände übermitteln und auch mitteilen wer ein- und wer auszieht.
  • Telefon- und Internet
    Informieren sie sich am besten frühzeitig, ob ihr Anschluss (Kabelnetz, DSL?) auch in der neuen Wohnung funktioniert. Umzug -Services der Provider helfen meist. Je dringender sie auf Erreichbarkeit (Beruf?) angewiesen sind, je eher sollten sie das Thema geklärt haben.
  • Nachsendeauftrag
    Ein Nachsendeauftag sollte frühzeitig beim Postamt oder Online gestellt werden, damit sie unter der neuen Wohnanschrift auch alle wichtige Post erreichen kann.
  • Zeitschriften
    Wollen Sie ihre Zeitung weiter beziehen? Möchten Sie kündigen? Welche Zeitschriften beziehen sie?
  • GEZ
    Die GEZ sollte informiert werden, dass sie nun woanders wohnnen.
  • Vereine/Clubs
    Informieren Sie Vereine, Sport- und Hobbyclubs rechtzeitig über Ortswechsel und mögliche Kündigungen. Gerade Fitness-Studios akzeptieren oft keine frühzeitige Kündigungen wenn der Umzug vorhersehbar war oder Sie künftig nur geringfügig weiter weg wohnen.
  • Versicherungen/Banken/Finanzamt
    Gerade diese Institutionen sind in jedem Falle ausreichend rechtzeitig zu informieren, dass Sie umziehen, falls Kredite weiterlaufen und Rückzahlungen erwartet werden. Ggf. ändern sich (Lebens-)Umstände, die Sie nun mit Ihrer Versicherung besprechen sollten.
Die neue Adresse, die korrekte Anschrift der neuen Wohnung
Mieter muss neue Adresse mitteilen.

Aus dem Mietvertrag, und zwar der darin enthaltenen Treuepflicht (Nebenpflicht) ist der Mieter eigentlich verpflichtet, dem Vermieter auch seine neue Anschrift mitzuteilen, denn nur so ist es dem Vermieter möglich, das Mietverhältnis auch ordentlich abzuwickeln. Man denke nur an die Nebenkostenabrechnung, die meist zum Auszugstermin noch nicht erstellt ist. Verzögerungen sollen dabei sogar zu Lasten des Mieters fallen (OLG Hamburg ZMR 1980, 84).

Es empfiehlt sich ein Postnachsendeantrag!

„Geflohene und Untergetauchte“ können häufig mit etwas Umstand und Glück über eine Einwohnermeldeamtsauskunft gefunden werden.